Kinesio-Taping ist eine japanische Heilmethode zur Behandlung von Beschwerden im Bewegungsapparat. OA Dr. Gernot Krammer ist der erste ärztlich zertifizierte Kinesio-Taping-Instruktor in Österreich.
Durch ein speziell von dem Japaner Kenzo Kase entwickeltes elastisches Tape (aus hochwertiger Baumwolle, auf der zu 100 % ein Acrylkleber aufgetragen ist) und eine entsprechende Anlegetechnik ist es möglich, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen erfolgreich zu behandeln. Die Kinesio Tape-Methode nutzt den körpereigenen Heilungsprozess, indem die Wirkung Einfluss auf das eurologische und zirkulatorische System des Körpers nimmt. Durch die spezifische Art des Tapens erzielt man eine stimulierende Wirkung der verklebten Muskelpartien und auf Gelenke sowie das Lymph- und Nervensystem.
Wirkung des Kinesio-Tapings
Die Manuelle Medizin befasst sich im Rahmen der üblichen diagnostischen und therapeutischen Verfahren mit Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat. Sie benutzt manuelle diagnostische und therapeutische Techniken an der Wirbelsäule und an den Extremitätengelenken, die zur Auffindung und Behandlung dieser Störungen dienen.
Sie wurde in den letzten Jahrzehnten – obwohl ursprünglich aus der Volksmedizin stammend - von ärztlichen und physiotherapeutischen Spezialisten weiterentwickelt, wissenschaftlich abgesichert und hat sich bis heute millionenfach bewährt.
Die Chirotherapie benutzt manuelle diagnostische und manuelle therapeutische Techniken an der Wirbelsäule und an den Extremitätengelenken, die zur Auffindung und Behandlung der reversiblen Funktionsstörungen dienen.
Folgen solcher Funktionsstörungen können Schmerzen und Bewegungsein-schränkungen an der Wirbelsäule und den Extremitäten, Taubheits- und Kribbelgefühle, im Bereich der Halswirbelsäule Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Seh- und Hörstörungen, Ohrgeräusche, Schluck- und Stimmstörungen, Halsschmerzen und Fremdkörper-, Kloß- und Engegefühle im Hals, Schweißausbrüche und Schlafstörungen sein.
Die Manuelle Medizin umfasst verschiedene Behandlungstechniken, die Funktionsstörungen und damit auch deren Folgen mildern oder beseitigen:
An der Muskulatur
An den Gelenken
Muskel-Energie-Techniken
Verschiedene Behandlungstechniken, die u.a. die postisometrische Muskelentspannung zur Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit benutzen.
Während der manuellen Untersuchung wird Ihnen der Untersuchungsgang erklärt und das Ergebnis mitgeteilt.
Der Arzt entscheidet, ob er eine der o.g. manuellen Behandlungstechniken (Chirotherapie) oder ein anderes Verfahren einsetzen kann, z.B. die Verordnung von Krankengymnastik oder Massagen, die Durchführung einer lokalen Einspritzung oder Infiltration eines schmerzlindernden oder schmerzausschaltenden Medikamentes (Analgetikum, Lokalanästhesie) oder aber eine allgemeine Behandlung mit Medikamenten. Der Arzt wird mit Ihnen besprechen, welche Erfolgsmöglichkeiten das von ihm vorgeschlagene Therapieverfahren hat und welchen Beitrag Sie selbst dazu leisten müssen, z.B. durch die künftige Vermeidung von Fehlhaltungen beim Sitzen, besonderen Belastungen der Wirbelsäule und/oder die regelmäßige Durchführung von Selbsthilfemaßnahmen wie die Rückenschule u.ä.m.
Risiken:
Bei der manualmedizinischen/chirotherapeutischen Behandlung an den Extremitäten sind derzeit keine spezifischen und typischen Risiken bekannt, die einer Risikoaufklärung bedürften. Bei der manualmedizinischen/chirotherapeutischen Behandlung an der Wirbelsäule gibt es extrem seltene, für die Behandlungsmethode spezifische, typische Risiken, die auch bei größter ärztlicher Sorgfalt nicht restlos beherrschbar sind.
Als unangenehme Behandlungsfolgen können vorübergehend auftreten: Muskelkaterähnliche Schmerzen im Nacken und Schulterbereich, gelegentlich leichte Beschwerden in den behandelten Wirbelgelenken und in der Haut selten auch vorübergehender leichter Schwindel und Kreislaufsymptome.
Schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten.
Wir raten zu der chirotherapeutischen Behandlung nur dann, wenn der zu erwartende Heilerfolg die extrem seltenen Risiken deutlich überwiegt.
Durchführung der Behandlung an der Wirbelsäule:
Nach der Erhebung der Befunde und einer körperlichen Untersuchung werden Sie möglichst entspannt in einer für den jeweiligen Eingriff bestimmten Weise auf dem Behandlungstisch gelagert. Der Arzt untersucht zunächst die Wirbelsäule, danach erfolgt die Einstellung des zu behandelnden Abschnittes (Segmentes) der Wirbelsäule, dann erst die eigentliche Behandlung. An der Halswirbelsäule wird nach dem Probezug (diagnostische Probebehandlung) der therapeutische Handgriff zur Mobilisation oder Manipulation gezielt als eine, schnelle Bewegung und geringem Kraftaufwand durchgeführt.
Das oft hörbare "knackende" Geräusch gehört zur Behandlung.
Nebeneingriffe:
Nach dem chirotherapeutischen Eingriff kann der Arzt durch eine therapeutische Lokalanästhesie (TLA) eine weitere Methode der Schmerzlinderung und Muskelentspannung einsetzen. Dieses
Behandlungsverfahren beeinflusst heilend neurovegetative Funktionsstörungen oder Organkrankheiten über das Nervensystem.
Die TLA hat wie alle Behandlungsverfahren, bei denen Medikamente eingesetzt werden, eine begrenzte Wirkungsdauer.
Im Zusammenhang mit der Chirotherapie ist sie nur als Begleitverfahren zu betrachten, über deren Einsatz der Arzt aufgrund des erhobenen Befundes und den chirotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten entscheidet.
Die manuelle Medizin gilt als konservativ-orthopädische Methode, die bei schmerzhaften Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates in ihren diagnostischen Möglichkeiten unverzichtbar ist.
Manualtherapeutische Techniken spielen dabei aufgrund ihrer Ökonomie und ihrer oft sehr rasch zu beobachtenden Effizienz eine außergewöhnliche Rolle in der Behandlung einschlägiger Erkrankungen.
Individuelle leistungsphysiologische Untersuchungen (Laktattest) können besonders bei regelmäßiger Durchführung Einblick in die individuelle Leistungsentwicklung geben.
Ziel einer Leistungsdiagnostik ist primär die Beurteilung des so genannten Ist-Zustandes eines jeden Sportlers, egal ob im Hobby- oder Leistungsbereich. Kennt man diesen Zustand, so lässt sich das Training im Bereich der jeweils ausgeübten Sportart individueller und somit wesentlich zielgerichteter planen. Andernfalls besteht die Gefahr, den Körper zu überfordern und letztlich damit auch zu schädigen.
Die Ziele der Leistungsdiagnostik lassen sich stichpunktartig wie folgt festhalten:
Untersuchungsablauf
Herzkreislauf:
Die nachfolgend genannten Untersuchungen sind allgemeiner Natur und müssen immer individuell auf die jeweilige Sportart abgestimmt werden.
Handkurbelergometer
Damit wird:
Am Anfang steht die Diagnose
Vor einer jeden Behandlung mit Akupunktur stehen eine ausführliche Erhebung des Gesundheitszustandes und die Stellung einer Diagnose. Der Weg zu einer Diagnose ist in der chinesischen Medizin grundverschieden von dem Vorgehen in der heutigen westlichen Medizin.
Der Arzt benutzt seine Sinne, um anhand der Symptome, den gestörten Funktionen von Organen, der äußeren Erscheinung des Patienten und der äußeren Untersuchung zur Diagnose von Störungsmustern der Lebensenergie Qi in den einzelnen Meridianen und Organen zu gelangen. Elementare Bestandteile sind etwa die Zungen- oder Pulsdiagnose, die Gesichtsdiagnose oder die Frage nach Kälte- oder Wärmeempfindungen. Die Befunde bzw. die Symptomatik einer Funktionsstörung oder einer Erkrankung werden nach 8 klassischen diagnostischen Kategorien Hitze-Kälte, Fülle-Schwäche, Außen-Innen, Yang-Yin analysiert. So entsteht eine Diagnose im chinesischen Sinne. Diese sollte mit der schulmedizinischen Diagnose zusammengeführt werden, wonach dann der Therapieplan erstellt wird.
Akupunktur – was ist das?
Die Akupunktur ist eine aus China stammende Therapieform, die ihre Wurzeln im System der Traditionellen Chinesischen Medizin von vor etwa 2.000 Jahren hat. Im Mittelpunkt dieses Medizinsystems steht die Vorstellung von einer im Körper fließenden Lebenskraft, auch Lebensenergie (Link zu: Die Lebensenergie Qi) genannt, chinesisch Qi, auf deren Wirkung alle Lebensäußerungen beruhen. Die Lebensenergie ist in ständigem Fließen, immer in Bewegung, Veränderungen bewirkend. Auch die Funktionen innerer Organe wie Atmung, Verdauung der Nahrung, Körperabwehr, Muskelbewegungen wird von der Lebensenergie hervorgebracht und durch sie beeinflusst. Ähnlich wie die Flüsse das Land durchziehen, ziehen Energiebahnen, Meridiane genannt, durch den Körper und versorgen ihn mit der lebensnotwendigen Energie. Auf diesen Leitbahnen liegen die Akupunkturpunkte, mit deren Hilfe man die Energieflüsse beeinflussen und regulieren kann.
Wenn man gesund ist, fließt die Lebensenergie in Harmonie, die Funktionen der Organe sind kräftig und ungestört. Krankheiten sind nach chinesischer Vorstellung auf eine Störung im Fließen der Lebensenergie Qi zurückzuführen, entweder liegt eine Schwäche oder eine Fülle der Lebenskräfte vor. Auch Blockaden im Lebensenergiestrom können Schmerzen oder andere Gesundheitsstörungen und Krankheiten hervorrufen.
Die Nadelung der Akupunkturpunkte hat eine harmonisierende Wirkung, Fülle wird gedämpft, Schwäche angeregt und Blockaden gelöst, so dass ein ungestörtes harmonisches Fließen gefördert wird.
Die Lebensenergie Qi
Im Mittelpunkt des chinesischen Denkens über die Natur steht die Vorstellung einer universellen Lebenskraft, auch Lebensenergie genannt, Qi auf Chinesisch. Diese Lebenskraft, Grundlage allen Lebens, bildet die Basis der chinesischen Naturbeschreibung von der Antike bis zur Neuzeit.
Für die Chinesen ist Qi die allem Lebendigen innewohnende Lebenskraft der Natur. Qi ist Leben, ständig in Bewegung, fließend, Veränderungen hervorbringend. Jede Verlangsamung oder Stagnation des Fließens bedeutet Störung der Lebensvorgänge.
Das kosmische Qi fließt nach chinesischer Auffassung überall in der Natur, z.B. im Wind oder im Wasser der Flüsse. Im menschlichen Körper sammelt sich Qi in den Organen, deren Funktionen sie hervorbringt. Die Lebensenergie Qi fließt auch in Bahnen, die die Oberfläche und die Peripherie des Körpers. Diese "Qi-Kanäle" wurden von den Europäern aufgrund ihrer polaren Anordnung im Körper mit dem Meridiansystem der Erde verglichen und folglich "Meridiane" genannt.
Die Lebensenergie kommt aus drei "Quellen" in den menschlichen Körper:
Die Lebensenergie Qi gestaltet die Funktionen der Organe und deren vielfältiges Wechselspiel. Jeder Lebensvorgang, jede Organfunktion ist Ausdruck des Wirkens und der Bewegung von Qi.
Wie wirkt PST?
PST® soll die körpereigenen Reparaturmechanismen unterstützen und so die natürliche Regeneration fördern. Pulsierende Signale mit einem ganz spezifischen Signalmuster (PST®-Technologie) werden über eine Luftspule in den zu behandelnden Bereich gesendet.
Auf diese Weise soll die Stimulation der Knorpelzellen ohne bekannte Nebenwirkungen angeregt werden. Die Behandlung dauert 60 Minuten und muss an neun bis zwölf aufeinander folgenden Tagen durchgeführt werden. Nur speziell geschulte und zertifizierte PST®-Therapeuten unterstützen Sie bei Ihrer PST®-Therapie.
Was unterscheidet PST® von der klassischen Magnetfeldtherapie?
Bei der PST® dient das Magnetfeld nur als Träger der pulsierenden Signale. Das Magnetfeld hat dabei keine direkte Wirkung auf das Gelenk. Im Unterschied zur klassischen Magnetfeldtherapie, arbeitet die PST® mit sehr niedrigen Frequenzen. Die bei PST® verwendete Energieform ist Gleichstrom, bei der Magnetfeldtherapie wird Wechselstrom eingesetzt. Die PST® zeichnet sich durch ein spezifisches Muster von Signalen aus, die dazu dienen sollen, das Gewebe positiv zu stimulieren.
Welche Geräte gibt es für PST® und wie werden diese eingesetzt?
Die Behandlung mit PST® wird an drei Gerätetypen durchgeführt: Liege, Kniegerät und variable Spule.
Auf der Liege werden Wirbelsäule (HWS, BWS und LWS), Schulter, Hüfte behandelt. Im Kniegerät wird das Knie und in der variablen Spule werden Ellenbogen, Hand und Fuß therapiert. Das mobile Gerät eignet sich für alle peripheren Gelenke, wobei wir für die Behandlung der Hüfte die PST®-Liege empfehlen.
Wer sollte nur eingeschränkt behandelt werden?
Es gibt bei PST® keine Kontraindikationen, lediglich aus Gründen der Vorsorge werden nachfolgende Patienten nicht mit PST® behandelt:
Wie viele Gelenke dürfen gleichzeitig behandelt werden?
Keine an den oberen/unteren Extremitäten!
Es darf nur ein Gelenk während einer Behandlungsserie (9 bzw. 12 Einheiten) behandelt werden. Die Behandlung eines weiteren Gelenkes kann direkt im Anschluss nach der Behandlungsserie erfolgen. Ausnahme sind die Wirbelsäule, Schultern und Hüften, da man dort von verbundenen Gelenken spricht, die auch zusammen therapiert werden können.
Darf die Behandlung unterbrochen werden?
Nein.
Die PST™-Behandlung darf nicht unterbrochen werden. Im Notfall kann die Behandlung abgebrochen werden. Bei Abbruch verfällt die restliche Behandlungszeit und kann nicht fortgesetzt werden.
Ist die Therapie schmerzhaft?
Nein.
Während der Behandlung spüren manche Patienten ein leichtes Kribbeln oder Wärmegefühl. Gelegentlich kann in der Anfangsphase eine Änderung oder Verstärkung der Schmerzsymptomatik auftreten. Dies ist nur vorübergehend und wird als positive Reaktion des Gewebes auf die PST™ gewertet.
Wer bezahlt die PST®?
Die PST®-Behandlung ist aufgrund der derzeitigen finanziellen Lage der gesetzlichen Krankenversicherungen im Leistungskatalog der GKV nicht aufgenommen.
Bei der PST™ handelt es sich um eine privatärztliche Behandlung, die in Anlehnung an die Vorschriften der Gebührenordnung für Ärzte analog abzurechnen ist. Derzeit wird von der Bundesärztekammer eine Abrechnung der PST® nach GOÄ a 838 empfohlen. Dies sind 73,74 Euro pro Therapiestunde.
Kann die Behandlung wiederholt werden und wie oft und wann?
Nach der ersten Serie einer PST®-Behandlung wartet man in der Regel bis zu einem halben Jahr, dann kann man das gleiche Gelenk noch einmal behandeln. In Einzelfällen reichen bei der Nachbehandlung manchmal auch weniger Behandlungen aus, d.h. bei Wiederholungen kann man auch drei, sechs oder neun Behandlungen durchführen.
Was ist die radiale Stosswellentherapie?
Radiale Stosswellen sind Schallwellen hoher Energie. Sie werden über die Hautoberfläche in das menschliche Gewebe eingekoppelt und breiten sich radial (kugelförmig) aus. Der Körper reagiert darauf um die Schmerzzonen mit einer erhöhten Stoffwechselaktivität. So werden Heilungsprozesse angeregt bzw. beschleunigt.
Die radiale Stosswellentherapie wird derzeit eingesetzt bei: