Leistungen

Kineso-Taping

Kineso-Taping

Kinesio-Taping ist eine japanische Heilmethode zur Behandlung von Beschwerden im Bewegungsapparat. OA Dr. Gernot Krammer ist der erste ärztlich zertifizierte Kinesio-Taping-Instruktor in Österreich.

Kineso-Taping

Durch ein speziell von dem Japaner Kenzo Kase entwickeltes elastisches Tape (aus hochwertiger Baumwolle, auf der zu 100 % ein Acrylkleber aufgetragen ist) und eine entsprechende Anlegetechnik ist es möglich, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen erfolgreich zu behandeln. Die Kinesio Tape-Methode nutzt den körpereigenen Heilungsprozess, indem die Wirkung Einfluss auf das eurologische und zirkulatorische System des Körpers nimmt. Durch die spezifische Art des Tapens erzielt man eine stimulierende Wirkung der verklebten Muskelpartien und auf Gelenke sowie das Lymph- und Nervensystem.

Wirkung des Kinesio-Tapings

  • Verbesserung der Muskelfunktion Je nach Anbringung des Tapes wird eine tonisierende ( Tonus = Spannung) oder detonisierende Wirkung erzielt. Hierdurch wird die Muskelfunktion erheblich verbessert und die Gelenkigkeit wieder hergestellt.
  • Verbesserung des Lymphsystems Bei Problematiken im Lymphsystem sorgt die Kinesio Tape-Methode durch Druckentlastung in dem betroffenen Gewebe für einen beschleunigten Abbau von Lymphflüssigkeit.
  • Unterstützung der Gelenke Durch Beeinflussung bestimmter Bewegungsmelder (Propriozeptoren) erreicht man ein besseres Bewegungsgefühl der Gelenke. Um die Aktivität der Gelenke zu vergrößern, werden spezielle Techniken angewendet. Bei allen Kinesio Tape-Anwendungen ist das Ziel eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit

Manualtherapie

Manualtherapie

Die Manuelle Medizin befasst sich im Rahmen der üblichen diagnostischen und therapeutischen Verfahren mit Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat. Sie benutzt manuelle diagnostische und therapeutische Techniken an der Wirbelsäule und an den Extremitätengelenken, die zur Auffindung und Behandlung dieser Störungen dienen.

Manualtherapie

Sie wurde in den letzten Jahrzehnten – obwohl ursprünglich aus der Volksmedizin stammend - von ärztlichen und physiotherapeutischen Spezialisten weiterentwickelt, wissenschaftlich abgesichert und hat sich bis heute millionenfach bewährt.

Die Chirotherapie benutzt manuelle diagnostische und manuelle therapeutische Techniken an der Wirbelsäule und an den Extremitätengelenken, die zur Auffindung und Behandlung der reversiblen Funktionsstörungen dienen.

Folgen solcher Funktionsstörungen können Schmerzen und Bewegungsein-schränkungen an der Wirbelsäule und den Extremitäten, Taubheits- und Kribbelgefühle, im Bereich der Halswirbelsäule Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Seh- und Hörstörungen, Ohrgeräusche, Schluck- und Stimmstörungen, Halsschmerzen und Fremdkörper-, Kloß- und Engegefühle im Hals, Schweißausbrüche und Schlafstörungen sein.

Die Manuelle Medizin umfasst verschiedene Behandlungstechniken, die Funktionsstörungen und damit auch deren Folgen mildern oder beseitigen:

  • die Weichteiltechniken
    die kurze Kompression eines muskulären Maximalpunktes mit den Fingern, das quere Reiben einer gestörten Struktur etwa am Sehnen-Muskel-Übergang, Dehnungsimpulse quer zum Muskelfaserverlauf ohne auf der Hautoberfläche zu reiben. u.a.
  • die Mobilisation
    Passive, meist wiederholte Bewegung durch Entlastung (Traktion) und/oder Gleitbewegung mit geringer Geschwindigkeit und zunehmendem Ausmaß (Amplitude) zur Vergrößerung des eingeschränkten Bewegungsraumes.
  • die Manipulation Gelenkbehandlungstechnik, die mit geringer Kraft Impulse hoher Geschwindigkeit und kleiner Amplitude vermittelt.
  • die neuromuskulären Therapien (NMT) und stabilisierenden neuromuskulären Therapien
    Sie werden unter Anleitung des Arztes zur Behebung der Funktionsstörungen der Muskulatur und der Gelenke eingesetzt.

An der Muskulatur

  • bewusste Entspannung: nach leichter isometrischer (gleichförmiger) Anspannung entspannt der Patient bewusst die zu behandelnden Muskeln (sog. postisometrische Relaxation)
  • Muskeldehnungstechnik: nach minimaler isometrischer Anspannung erfolgt mit geringer Kraft die Dehnung durch den Behandler
  • Dehnungsbehandlung: nach maximaler isometrischer Aktivierung erfolgt die kräftige Dehnung durch den Behandler (sog. Stretching)
  • Entspannung der Muskulatur durch die Aktivierung der gegenwirkenden Muskeln (Antagonisten)

An den Gelenken

  • Mobilisation unter Ausnutzung der direkten Muskelkraft der gleichwirkenden Muskeln (Agonisten)
  • Mobilisation nach postisometrischer Relaxation (Entspannung)
  • Mobilisation unter Ausnutzung der reziproken (wechselseitigen) Hemmung der antagonistischen Muskulatur

Muskel-Energie-Techniken

Verschiedene Behandlungstechniken, die u.a. die postisometrische Muskelentspannung zur Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit benutzen.

  • Chirodiagnostik
    Der manuellen Behandlung, also der Chirotherapie, geht stets die Chirodiagnostik voraus, um den genauen Ort, die Art und das Ausmaß der Funktionsstörungen erkennen zu können.
Zur Diagnostik gehören:
  • die Erhebung einer lückenlosen Anamnese
  • eine gründliche, allgemeine und gezielte manualmedizinische Untersuchung zur Stellung der Behandlungsindikation und zum Ausschluss von Kontraindikationen
  • spezielle Untersuchungsverfahren können erforderlich werden
  • bei Bedarf Röntgenaufnahmen von angemessener Aktualität, in der Regel in zwei Ebenen, in Abhängigkeit vom Krankheitsbild weitere bildgebende Verfahren, z.B. Computertomografie

Während der manuellen Untersuchung wird Ihnen der Untersuchungsgang erklärt und das Ergebnis mitgeteilt.

Der Arzt entscheidet, ob er eine der o.g. manuellen Behandlungstechniken (Chirotherapie) oder ein anderes Verfahren einsetzen kann, z.B. die Verordnung von Krankengymnastik oder Massagen, die Durchführung einer lokalen Einspritzung oder Infiltration eines schmerzlindernden oder schmerzausschaltenden Medikamentes (Analgetikum, Lokalanästhesie) oder aber eine allgemeine Behandlung mit Medikamenten. Der Arzt wird mit Ihnen besprechen, welche Erfolgsmöglichkeiten das von ihm vorgeschlagene Therapieverfahren hat und welchen Beitrag Sie selbst dazu leisten müssen, z.B. durch die künftige Vermeidung von Fehlhaltungen beim Sitzen, besonderen Belastungen der Wirbelsäule und/oder die regelmäßige Durchführung von Selbsthilfemaßnahmen wie die Rückenschule u.ä.m.

Risiken:

Bei der manualmedizinischen/chirotherapeutischen Behandlung an den Extremitäten sind derzeit keine spezifischen und typischen Risiken bekannt, die einer Risikoaufklärung bedürften. Bei der manualmedizinischen/chirotherapeutischen Behandlung an der Wirbelsäule gibt es extrem seltene, für die Behandlungsmethode spezifische, typische Risiken, die auch bei größter ärztlicher Sorgfalt nicht restlos beherrschbar sind.

Als unangenehme Behandlungsfolgen können vorübergehend auftreten: Muskelkaterähnliche Schmerzen im Nacken und Schulterbereich, gelegentlich leichte Beschwerden in den behandelten Wirbelgelenken und in der Haut selten auch vorübergehender leichter Schwindel und Kreislaufsymptome.

Schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten.
Wir raten zu der chirotherapeutischen Behandlung nur dann, wenn der zu erwartende Heilerfolg die extrem seltenen Risiken deutlich überwiegt.

Durchführung der Behandlung an der Wirbelsäule:

Nach der Erhebung der Befunde und einer körperlichen Untersuchung werden Sie möglichst entspannt in einer für den jeweiligen Eingriff bestimmten Weise auf dem Behandlungstisch gelagert. Der Arzt untersucht zunächst die Wirbelsäule, danach erfolgt die Einstellung des zu behandelnden Abschnittes (Segmentes) der Wirbelsäule, dann erst die eigentliche Behandlung. An der Halswirbelsäule wird nach dem Probezug (diagnostische Probebehandlung) der therapeutische Handgriff zur Mobilisation oder Manipulation gezielt als eine, schnelle Bewegung und geringem Kraftaufwand durchgeführt.
Das oft hörbare "knackende" Geräusch gehört zur Behandlung.

Nebeneingriffe:

Nach dem chirotherapeutischen Eingriff kann der Arzt durch eine therapeutische Lokalanästhesie (TLA) eine weitere Methode der Schmerzlinderung und Muskelentspannung einsetzen. Dieses Behandlungsverfahren beeinflusst heilend neurovegetative Funktionsstörungen oder Organkrankheiten über das Nervensystem.
Die TLA hat wie alle Behandlungsverfahren, bei denen Medikamente eingesetzt werden, eine begrenzte Wirkungsdauer.

Im Zusammenhang mit der Chirotherapie ist sie nur als Begleitverfahren zu betrachten, über deren Einsatz der Arzt aufgrund des erhobenen Befundes und den chirotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten entscheidet.
Die manuelle Medizin gilt als konservativ-orthopädische Methode, die bei schmerzhaften Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates in ihren diagnostischen Möglichkeiten unverzichtbar ist.

Manualtherapeutische Techniken spielen dabei aufgrund ihrer Ökonomie und ihrer oft sehr rasch zu beobachtenden Effizienz eine außergewöhnliche Rolle in der Behandlung einschlägiger Erkrankungen.

Leistungsdiagnostik & Trainingsberatung

Individuelle leistungsphysiologische Untersuchungen (Laktattest) können besonders bei regelmäßiger Durchführung Einblick in die individuelle Leistungsentwicklung geben.

Ziel einer Leistungsdiagnostik ist primär die Beurteilung des so genannten Ist-Zustandes eines jeden Sportlers, egal ob im Hobby- oder Leistungsbereich. Kennt man diesen Zustand, so lässt sich das Training im Bereich der jeweils ausgeübten Sportart individueller und somit wesentlich zielgerichteter planen. Andernfalls besteht die Gefahr, den Körper zu überfordern und letztlich damit auch zu schädigen.

Die Ziele der Leistungsdiagnostik lassen sich stichpunktartig wie folgt festhalten:

  • medizinische und leistungsphysiologische Untersuchungen von Athleten/ Sportlern zur Beurteilung des individuellen Gesundheitszustandes, welcher Rückschlüsse auf das körperliche Leistungsvermögen und die individuelle Sport- und Wettkampftauglichkeit ermöglichen.
  • medizinische Betreuung der Athleten durch leistungsphysiologische Untersuchungen.
  • Trainingsmethodische Planung (Meist gemeinsam mit dem Trainer).
  • Ernährungsberatung

Untersuchungsablauf

Herzkreislauf:
Die nachfolgend genannten Untersuchungen sind allgemeiner Natur und müssen immer individuell auf die jeweilige Sportart abgestimmt werden.

  • Ruhe-EKG
    • 12-Kanal-Ableitung der Herzstromkurve in Ruhe
  • Belastungstest mit EKG und Laktat auf dem Fahrrad, Laufband

Handkurbelergometer

  • Messung der Herzfrequenz und des Bluddruckes vor, während und nach der Belastung
  • Laktatleistungskurve (Laktattest) zur Bestimmung der fixen und individuellen aeroben und anaeroben Schwelle.
  • Messung der sportartspezifischen Belastung

Damit wird:

  • die körperliche Leistungsfähigkeit
  • die Prognose der Leistungsentwicklung
  • die Steuerung des Trainings / der Trainingseinheiten ermöglicht.

Akupunktur

Akupunktur

Am Anfang steht die Diagnose

Vor einer jeden Behandlung mit Akupunktur stehen eine ausführliche Erhebung des Gesundheitszustandes und die Stellung einer Diagnose. Der Weg zu einer Diagnose ist in der chinesischen Medizin grundverschieden von dem Vorgehen in der heutigen westlichen Medizin.

Der Arzt benutzt seine Sinne, um anhand der Symptome, den gestörten Funktionen von Organen, der äußeren Erscheinung des Patienten und der äußeren Untersuchung zur Diagnose von Störungsmustern der Lebensenergie Qi in den einzelnen Meridianen und Organen zu gelangen. Elementare Bestandteile sind etwa die Zungen- oder Pulsdiagnose, die Gesichtsdiagnose oder die Frage nach Kälte- oder Wärmeempfindungen. Die Befunde bzw. die Symptomatik einer Funktionsstörung oder einer Erkrankung werden nach 8 klassischen diagnostischen Kategorien Hitze-Kälte, Fülle-Schwäche, Außen-Innen, Yang-Yin analysiert. So entsteht eine Diagnose im chinesischen Sinne. Diese sollte mit der schulmedizinischen Diagnose zusammengeführt werden, wonach dann der Therapieplan erstellt wird.

Akupunktur – was ist das?

Die Akupunktur ist eine aus China stammende Therapieform, die ihre Wurzeln im System der Traditionellen Chinesischen Medizin von vor etwa 2.000 Jahren hat. Im Mittelpunkt dieses Medizinsystems steht die Vorstellung von einer im Körper fließenden Lebenskraft, auch Lebensenergie (Link zu: Die Lebensenergie Qi) genannt, chinesisch Qi, auf deren Wirkung alle Lebensäußerungen beruhen. Die Lebensenergie ist in ständigem Fließen, immer in Bewegung, Veränderungen bewirkend. Auch die Funktionen innerer Organe wie Atmung, Verdauung der Nahrung, Körperabwehr, Muskelbewegungen wird von der Lebensenergie hervorgebracht und durch sie beeinflusst. Ähnlich wie die Flüsse das Land durchziehen, ziehen Energiebahnen, Meridiane genannt, durch den Körper und versorgen ihn mit der lebensnotwendigen Energie. Auf diesen Leitbahnen liegen die Akupunkturpunkte, mit deren Hilfe man die Energieflüsse beeinflussen und regulieren kann.
Wenn man gesund ist, fließt die Lebensenergie in Harmonie, die Funktionen der Organe sind kräftig und ungestört. Krankheiten sind nach chinesischer Vorstellung auf eine Störung im Fließen der Lebensenergie Qi zurückzuführen, entweder liegt eine Schwäche oder eine Fülle der Lebenskräfte vor. Auch Blockaden im Lebensenergiestrom können Schmerzen oder andere Gesundheitsstörungen und Krankheiten hervorrufen.

Die Nadelung der Akupunkturpunkte hat eine harmonisierende Wirkung, Fülle wird gedämpft, Schwäche angeregt und Blockaden gelöst, so dass ein ungestörtes harmonisches Fließen gefördert wird.

Die Lebensenergie Qi

Im Mittelpunkt des chinesischen Denkens über die Natur steht die Vorstellung einer universellen Lebenskraft, auch Lebensenergie genannt, Qi auf Chinesisch. Diese Lebenskraft, Grundlage allen Lebens, bildet die Basis der chinesischen Naturbeschreibung von der Antike bis zur Neuzeit.

Für die Chinesen ist Qi die allem Lebendigen innewohnende Lebenskraft der Natur. Qi ist Leben, ständig in Bewegung, fließend, Veränderungen hervorbringend. Jede Verlangsamung oder Stagnation des Fließens bedeutet Störung der Lebensvorgänge.

Das kosmische Qi fließt nach chinesischer Auffassung überall in der Natur, z.B. im Wind oder im Wasser der Flüsse. Im menschlichen Körper sammelt sich Qi in den Organen, deren Funktionen sie hervorbringt. Die Lebensenergie Qi fließt auch in Bahnen, die die Oberfläche und die Peripherie des Körpers. Diese "Qi-Kanäle" wurden von den Europäern aufgrund ihrer polaren Anordnung im Körper mit dem Meridiansystem der Erde verglichen und folglich "Meridiane" genannt.

Die Lebensenergie kommt aus drei "Quellen" in den menschlichen Körper:

  1. In die Lunge wird das Qi aus der Atemluft aufgenommen. Dieses Qi des Atems, Zong Qi, wird "Qi der Mitte" oder auch Yang-Qi genannt, weil es aus der Luft, von oben, vom Yang, kommt. Ähnliche Vorstellungen gibt es in der indischen ayurvedischen Medizin, wo dieses Atem-Qi Prana genannt wird.
  2. Aus der Nahrung wird durch die Verdauung im Magen und Milz-Pankreas- System "Nähr-Qi" chinesisch Ying-Qi. Das Nähr-Qi wird im chinesischen Organsystem Milz-Pankreas aufgenommen und nach seiner Transformation im Körper verteilt, um die Organe, das Blut und die Gewebe zu ernähren.
  3. Die dritte wichtige Quelle des Qi im Körper ist das "Erb-Qi", chinesisch Yuan Qi (Quell-Qi) genannt, die von den Eltern ererbte Lebenskraft. Dieses erhält man bei der Zeugung von beiden Eltern. Es wird nach chinesischer Vorstellung im Nierensystem gespeichert und an die Nachkommen weitergegeben. Dieses "ererbte Qi" ist auch für das individuelle Wachstum und die Entwicklung des Menschen verantwortlich.

Die Lebensenergie Qi gestaltet die Funktionen der Organe und deren vielfältiges Wechselspiel. Jeder Lebensvorgang, jede Organfunktion ist Ausdruck des Wirkens und der Bewegung von Qi.

PST (Pulsierende Signaltherapie)

PST (Pulsierende Signaltherapie)

Wie wirkt PST?

PST® soll die körpereigenen Reparaturmechanismen unterstützen und so die natürliche Regeneration fördern. Pulsierende Signale mit einem ganz spezifischen Signalmuster (PST®-Technologie) werden über eine Luftspule in den zu behandelnden Bereich gesendet.

PST (Pulsierende Signaltherapie)

Auf diese Weise soll die Stimulation der Knorpelzellen ohne bekannte Nebenwirkungen angeregt werden. Die Behandlung dauert 60 Minuten und muss an neun bis zwölf aufeinander folgenden Tagen durchgeführt werden. Nur speziell geschulte und zertifizierte PST®-Therapeuten unterstützen Sie bei Ihrer PST®-Therapie.

Was unterscheidet PST® von der klassischen Magnetfeldtherapie?

Bei der PST® dient das Magnetfeld nur als Träger der pulsierenden Signale. Das Magnetfeld hat dabei keine direkte Wirkung auf das Gelenk. Im Unterschied zur klassischen Magnetfeldtherapie, arbeitet die PST® mit sehr niedrigen Frequenzen. Die bei PST® verwendete Energieform ist Gleichstrom, bei der Magnetfeldtherapie wird Wechselstrom eingesetzt. Die PST® zeichnet sich durch ein spezifisches Muster von Signalen aus, die dazu dienen sollen, das Gewebe positiv zu stimulieren.

Welche Geräte gibt es für PST® und wie werden diese eingesetzt?

Die Behandlung mit PST® wird an drei Gerätetypen durchgeführt: Liege, Kniegerät und variable Spule.
Auf der Liege werden Wirbelsäule (HWS, BWS und LWS), Schulter, Hüfte behandelt. Im Kniegerät wird das Knie und in der variablen Spule werden Ellenbogen, Hand und Fuß therapiert. Das mobile Gerät eignet sich für alle peripheren Gelenke, wobei wir für die Behandlung der Hüfte die PST®-Liege empfehlen.

Wer sollte nur eingeschränkt behandelt werden?

Es gibt bei PST® keine Kontraindikationen, lediglich aus Gründen der Vorsorge werden nachfolgende Patienten nicht mit PST® behandelt:

  • Schwangere
  • Herzschrittmacherpatienten: keine Behandlung von HWS, BWS, LWS und Schulter
  • Tumorpatienten im Ausbreitungsgebiet, wenn die Erkrankung weniger als 5 Jahre zurückliegt
  • Patienten mit bakteriell entzündlichen Gelenkerkrankungen

Wie viele Gelenke dürfen gleichzeitig behandelt werden?

Keine an den oberen/unteren Extremitäten!
Es darf nur ein Gelenk während einer Behandlungsserie (9 bzw. 12 Einheiten) behandelt werden. Die Behandlung eines weiteren Gelenkes kann direkt im Anschluss nach der Behandlungsserie erfolgen. Ausnahme sind die Wirbelsäule, Schultern und Hüften, da man dort von verbundenen Gelenken spricht, die auch zusammen therapiert werden können.

Darf die Behandlung unterbrochen werden?

Nein.
Die PST™-Behandlung darf nicht unterbrochen werden. Im Notfall kann die Behandlung abgebrochen werden. Bei Abbruch verfällt die restliche Behandlungszeit und kann nicht fortgesetzt werden.

Ist die Therapie schmerzhaft?

Nein.
Während der Behandlung spüren manche Patienten ein leichtes Kribbeln oder Wärmegefühl. Gelegentlich kann in der Anfangsphase eine Änderung oder Verstärkung der Schmerzsymptomatik auftreten. Dies ist nur vorübergehend und wird als positive Reaktion des Gewebes auf die PST™ gewertet.

Wer bezahlt die PST®?

Die PST®-Behandlung ist aufgrund der derzeitigen finanziellen Lage der gesetzlichen Krankenversicherungen im Leistungskatalog der GKV nicht aufgenommen.
Bei der PST™ handelt es sich um eine privatärztliche Behandlung, die in Anlehnung an die Vorschriften der Gebührenordnung für Ärzte analog abzurechnen ist. Derzeit wird von der Bundesärztekammer eine Abrechnung der PST® nach GOÄ a 838 empfohlen. Dies sind 73,74 Euro pro Therapiestunde.

Kann die Behandlung wiederholt werden und wie oft und wann?

Nach der ersten Serie einer PST®-Behandlung wartet man in der Regel bis zu einem halben Jahr, dann kann man das gleiche Gelenk noch einmal behandeln. In Einzelfällen reichen bei der Nachbehandlung manchmal auch weniger Behandlungen aus, d.h. bei Wiederholungen kann man auch drei, sechs oder neun Behandlungen durchführen.

Stoßwellentherapie

Was ist die radiale Stosswellentherapie?

Radiale Stosswellen sind Schallwellen hoher Energie. Sie werden über die Hautoberfläche in das menschliche Gewebe eingekoppelt und breiten sich radial (kugelförmig) aus. Der Körper reagiert darauf um die Schmerzzonen mit einer erhöhten Stoffwechselaktivität. So werden Heilungsprozesse angeregt bzw. beschleunigt.

Die radiale Stosswellentherapie wird derzeit eingesetzt bei:

  • Kalkschulter (schmerzhafte Bewegungseinschränkung der Schulter am Sehenenansatz)
  • Tennis- oder Golferellbogen (schmerzhafte Sehnenansatzreizung am Ellbogen)
  • Achillodynie (meist entzündlich bedingte Veränderung der Achillessehne oberhalb des Ansatzes)
  • Patellaspitzensyndrom (Belastungsschmerz an der Schienbeinkante)
  • Bursitis Trochanterica (Sehnenansatzentzündung am Hüftknochen